DENNIS ENGEL - EUROPEAN AUTOCROSS CHAMPION DIVISION 3A ° 2003 ° 2002
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   Dankeschööön... 14.12.2006  
Wir möchten uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei unseren Sponsoren für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken.
Wir bedanken uns damit bei:

Steffen und Jens Dittmar und der "Löbauer Bergquell-Brauerei" (Lausitzer Porter),
Mario Benedikt und "Getränke Hoffmann",
Andreas Radmer und "NGZ Cash Automation",
"Reiger Racing",
"Castrol Deutschland",
Eckart-Rolf Hellmann,
Ulrich Werner von "Getränke Werner",
Wilhelm Fach von "Crailsheimer Engelbräu",
Ute und Ralf von "Prieß- Beschriftungen",
Christel und Manfred Schulz von der "Lackiererei Schulz",
Manfred und Angelika von "Karbondesign Trapp",
Dirk Reinicke und "Gerolsteiner",
Andre Boersch und "Inbev- Deutschland",
Andreas Bein und "Vivaris- Pepsi",
Torsten Fischer und "Intersnack",
Gerhard Barth und der "Varimex Vertriebs KG",
unser Steuerberaterin Renate Noack und natürlich bei Marcus für Programmierung und Design dieser schönen Seite.

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich an all unsere Freunde, Bekannten und an alle Fans die uns so zahlreich in diesem Jahr unterstützt haben.

Wir wünschen allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr.
   DM Lauf Weigsdorf- Köblitz 04.10.2006  
Ausflug in die DM ...
Nach einer anstrengenden EM Saison fuhren wir zum Saisonabschluss den vorletzten DM-Lauf, vor den Toren unseres Sponsors "Lausitzer Porter". Mit minimaler Besetzung machten wir uns auf den Weg in die Oberlausitz. Ganz im Gegenteil zum völlig verregneten Italien erwartete uns ein sonniges Septemberwochenende, die Oberlausitz hat es verdient.
Dort eingetroffen bauten Dennis, Jörg und Marcel alles auf und schafften noch die technische Abnahme vor deren Ende. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann zum gemütlichen Teil über. Wir luden zu dem ein oder anderen von unsrem Sponsor spendierten "leckerem Schwarzen" und anderen Getränken ein.
Samstagmorgen begann die DM Veranstaltung gleich von Anfang an sehr schleppend. Man lag dem eigentlichen Zeitplan fast zwei Stunden hinterher. Das Zeittraining begann erst um 15 Uhr. Dennis drehte eine schnelle Runde und stellte mit einer 30,83 s Zeit einen neuen Bahnrekord auf. Im Rennen gelang ihm sogar eine Runde unter 30 Sekunden. Der Rest, des mit 6 Autos doch wieder einmal schwach besetzten Feldes, folgte mit 2 Sekunden Rückstand.
In der 2. schnellen Runde trat ein kleines Problem in der Elektronik auf, so dass Dennis die Runde abbrechen musste. Die Pole hatte er aber sicher.
Wir behoben das Problem und bereiteten das Auto für den noch zu später Stunde stattfindenden 1. Wertungslauf vor. Dieser wurde dann um 19.30 Uhr ausgetragen. Die Sicht war schon sehr schlecht. Dennis setzte sich nach einigen Metern sofort an die Sitze und drehte einsam seine Runden. Der einzige der ihm in der ersten Runde etwas folgen konnte war Torsten Paarmann. Dieser schied aber in der 3. Runde mit Getriebeproblemen aus. So gewann Dennis den Lauf vor Straub und Fiedler.
Sonntag gab es nur wenig Verzögerung und bessere Sicht bei wieder herrlichem Wetter. Da Torsten sein Auto nicht mehr fahrbereit bekam waren am Start nur noch 5 Autos. Dennis auf Pole, daneben Straub und Fiedler. In der 2. Reihe Tilo und Rico Richter. Dennis machte gleich am Start alles klar und gewann mit großem Vorsprung auch den zweiten Wertungslauf und holte sich somit den Tagessieg.
Im Superfinale wurde wieder Klasse 3 und 4 zusammengelegt. Dennis stand durch die nur noch in diesem Jahr geltende Handicapregelung auf der 10. und letzten Startposition. Er startete sehr vorsichtig, um nichts Unnötiges zu riskieren. Nach dem Start war es sehr eng und der Staub ließ so gut wie keine Sicht zu. Dennis arbeitete sich langsam Platz für Platz nach vorn. Das Überholen war nicht so einfach, da der Bahndienst die Ideallinie trocken gelassen und die Überholspur gewässert hat. In der vorletzten Runde überholte Dennis noch Michael Straub und übernahm die 2. Position. Carsten Schlöffel war aus der zweiten Reihe gestartet und vorn auf und davon gefahren.
Alles in allem für uns noch mal zum Abschluss ein schönes Rennwochenende mit zwei Laufsiegen und Platz 2 im Superfinale aus der letzten Reihe.
Vielen Dank an alle hilfreichen Hände und vor allem der lautstarken Unterstützung an der Strecke. Wir werden für das nächste Jahr noch einen "Zahn" zulegen und wenn alles klappt, um die EM Krone kämpfen. Wir würden uns freuen wenn Ihr dies auch tut und noch mehr Zuschauer begeistert, die Rennen live zu verfolgen.
Wir wünschen Euch allen eine gute und möglichst schnell vergehende rennarme Winterzeit. Bleibt alle gesund und schont eure Stimme, dass Ihr sie zur neuen Saison und zu unserer Unterstützung wieder voll entfalten könnt!!!
   EM Lauf Maggiora (I) 01.10.2006  
Regen und Schlamm, Schlamm und Regen...
Mit hochgesteckten Zielen, einem Sieg im Rücken und guter Besetzung fuhren wir zu einem völlig verregneten EM-Finale. Diesmal war sogar Henny, unser Konstrukteur, dabei. Für das leibliche Wohl und alles drum herum sorgten Eva, Karina und Conny. Da muss doch eigentlich alles glatt gehen. Aber das Desaster fing schon am Donnerstag mit Dauerregen an. Es folgte ein kräftiges Unwetter am Freitag. Zelte flogen hoch, der Schlamm lief nur so durch das Fahrerlager und zentimeterhoch durch unser Zelt. Ohne Gummistiefel ging gar nichts. Es regnete bis Samstagvormittag. Am Samstag wurde das freie Training mehrmals verschoben, bis der Veranstalter sich zum Bahndienst entschloss, um einigermaßen vernünftige Bedingungen für das Zeittraining zu schaffen.
Der 1. Vorlauf wurde mit einer guten Wetterprognose und aus Zeitgründen auf Sonntag verlegt. Das Zeittraining gewann Dennis zum 5. Mal in dieser Saison und schaffte eine gute Ausgangssituation für den 1. Vorlauf.
In der Nacht setzte erneut Regen ein und ließ erst gegen Sonntagmittag nach. Die Strecke war in einem katastrophalen Zustand. Dennis startete gut in seinem 1. Vorlauf, bekam aber schon auf der Startgeraden beim Schalten Probleme. Der Schlamm flog heftig durch die ganze Fahrgastzelle. Er kam als 2. aus der 1. Kurve. Nach der 1. Runde schloss er schnell auf Fejfar auf und setzte ihn unter Druck. Als er zum Überholen ansetzte, zog er an seiner Brille, die aber ihren Dienst quittierte. Es war zuviel Dreck drauf. Es folgte ein kurzer Ausritt in den Schlamm, der an die Seite geschoben war. Dennis riss sich die Brille herunter und startete einen erneuten Überholversuch. Schon fast an Fejfar vorbei, bekam er nochmals eine ordentliche Ladung Schlamm ins Gesicht worauf er im Blindflug von der Strecke abkam. Das Auto hatte inzwischen mindestens 200 kg Schlammzuladung. Die Vorderachse hing auf dem Boden, womit das Auto unfahrbar war. Dennis gab auf.
Wir machten uns sofort dabei und spritzten den Dreck 1 1/2 Stunden lang mit zwei Hochdruckreinigern ab. Die örtlichen Waschgelegenheiten für die Autos waren bei über 100 Teilnehmern hoffnungslos überfordert.
Pünktlich zum 2. Lauf war das Auto fertig. Egal mit wem man sprach, keiner der Fahrer hatte große Lust sich an diesem Tag noch einmal ins Auto zu setzen. Einige traten auch gar nicht mehr an.
Dennis erwischte einen guten Start aus der 3. Reihe und setzte sich schnell auf die 2. Position. Er machte sich auf die Verfolgung von Hinnenkamp, bis der Motor in der dritten Runde streikte. Auch unserer Zündanlage war es an diesem Wochenende wohl zu nass. Zwei Ausfälle bedeuteten für uns natürlich das frühzeitige Aus. Schade, aber nicht zu ändern. Das Pech begleitete uns halt bis zum letzten Lauf. Wir waren noch bis zum Abend mit der Reinigung aller Utensilien beschäftigt.
Am Ende kann man sagen, bei 7 von 11 Läufen bei denen Dennis um Punkte fuhr, endet die Saison mit Platz 6. Fünf mal Pole spricht für uns und ein konkurrenzfähiges Auto. Nächstes Jahr kann und muss es nur besser werden!!!
   EM Lauf Prerov (CZ) 30.09.2006  
Ende gut, alles gut...
Der vorletzte EM Lauf fand in der zweiten Hochburg der Tschechen, in Prerov statt. Wir hatten das Auto nach dem "Crash" von Lucenec wieder repariert und für den Lauf bestens vorbereitet. (Also Dieter hat in seiner Werkstadt wirklich geschuftet um den Schaden zu beheben. Dickes Lob an dieser Stelle.)
Nachdem wir mit einigen unserer mitgereisten Freunde und Fans den Freitagabend in gemütlicher Runde verbrachten, begann die Veranstaltung am Samstagmittag bei herrlichem Wetter.
Nachdem Dennis seine Runden im freien Training drehte, stimmten wir das Auto für das so wichtige Zeittraining ab. Dennis fuhr dann in seiner ersten schnellen Runde gleich eine hervorragende Zeit. Er stellte einen neuen Bahnrekord auf und sicherte sich damit einmal mehr die Pole. Anfangs der 2. schnellen Runde meinte er es dann etwas zu gut und schlug doch recht heftig in einen Erdwall ein.
Wir hatten alle Hände voll zu tun das Auto zum ersten Vorlauf wieder startklar zu bekommen. An das zweite Zeittraining war gar nicht zu denken. Das schönste in der Situation war, dass nicht nur Freunde beim Feiern, sondern auch in der Not zur Stelle sind. Kurz entschlossen sprang Marcel (der Sohn von unserem Freund Willy Kunde) als Mechaniker ein. Vielen Dank auch an den Mechaniker von Wiely Albers, dem die Situation nicht entgangen war und der sofort zum Werkzeug griff um uns zu helfen. So wurden wir pünktlich zum ersten Lauf fertig.
Bei diesem Lauf stand Dennis wieder einmal neben Petr Bartos, für den die Titelverteidigung an diesem Wochenende nur noch Formsache war. Bartos mit etwas besserer Reaktion beim Start ging gleich in Führung und verteidigte diese bis ins Ziel. Dennis war zwar schneller und immer an dessen Heck, wollte aber nicht zu viel riskieren und fuhr den zweiten Platz sicher ins Ziel.
Am Sonntagmorgen startete der 2.Vorlauf mit ähnlicher Besetzung. Dennis stand neben Bartos und diesmal gewann Dennis den Start. Er kontrollierte die 1. Runde, bevor der Motor in der nächsten Runde plötzlich an Leistung verlor. Ein kleiner Defekt in der Elektronik verpatzte fast das ganze Wochenende. Dennis beendete den Lauf als 8.
Für den letzten Vorlauf hieß es dann aus der 3. Reihe "Schadensbegrenzung". Der Start war gut und Dennis konnte sich mit dem 4. Platz als 7. direkt für das A-Finale qualifizieren. Vor ihm standen dort mit Bartos, Albers, Fejfar, Hosek, Hinnenkamp und Stetina nicht gerade langsame Fahrer. Beim Start kam Dennis gut weg und war nach den ersten beiden Kurven 4. Das Rennen wurde jedoch, gut und schnell von der Rennleitung erkannt, auf Grund eines schweren Unfalls sofort abgebrochen. Hosek und Boris Vaculìk (CZ) hatten sich berührt, wobei sich Vaculìk heftig überschlug und ins Krankenhaus musste. Nach einer kurzen Pause folgte der Restart. Die große Frage für uns war: Geht diesmal alles glatt und kann Dennis den guten Start wiederholen?
Er legte wieder einen Raketenstart hin und setzte sich hinter Fejfar gleich an die 2. Stelle. Diesmal kollidierte Bartos mit Albers am Start wobei Bartos heftig in den Wall einschlug und aufgeben musste. Er wurde als 8. gewertet und verteidigte damit seinen EM-Titel. !!!Herzlichen Glückwunsch!!!
Dennis machte vorn sofort Druck auf Fejfar. Dieser bekam ein Problem mit einem hinteren Reifen und Dennis hatte leichtes Spiel ihn zu passieren. Der Rest war Formsache. Er riskierte nichts, kontrollierte das Feld und fuhr einen sicheren Sieg nach Hause.
Alle freuten sich natürlich riesig nach dem ganzen Pech in der Saison wieder oben auf dem Podest zu stehen. Wir packten noch am Sonntag mit Hilfe unserer Freunde alles zusammen und fuhren Richtung Italien. Dort machten wir ein paar Tage Urlaub, um dann pünktlich zum Finale in Maggiora zu sein. Alle außer Dieter, der fuhr zurück nach Wolfsburg um die Ersatzteillage zu verbessern, war doch ganz schön viel kaputt.
   EM Lauf Dmitrov, Kazan (RUS) 15.08.2006  
Entgegen unserer Planung müssen wir leider die beiden Russland-Rennen streichen. Das Auto wurde in Lucenec so stark beschädigt, dass der Reparaturaufwand zu groß war, um es für die Läufe in Russland vorzubereiten. Es ist zwar sehr schade, aber nicht zu ändern. Vor allem weil auch die bestellten Visa schon da waren.
Wir wünschen unseren deutschen Fahrern Helmut Wild und Wolfgang Schwarz eine gute Reise und maximale Erfolge.
Demzufolge werden wir das nächste Rennen am 09./10.09.2006 in Prerov (CZ) bestreiten. Prerov liegt etwa 15 km entfernt von Olomouc. Es ist eine sehr schöne und anspruchsvolle Rennstrecke, die für den Zuschauer gut einsehbar ist. Man kann an der Strecke campen, die Verpflegung ist preiswert und gut. Es lohnt sich auf jeden Fall für ein langes Wochenende dort vorbei zu schauen. Wer noch ein paar Tage mehr Urlaub hat, könnte auch gleich über Österreich nach Italien zum EM Finale nach Maggiora weiter fahren. Das sind ca. 1000 km. Unter der Woche bietet sich ein Kurztrip zur Adria an.
Wir würden uns freuen Euch an der Strecke zu sehen und vor allen zu hören!
   EM Lauf Lucenec (SK) 07.08.2006  
... der Alptraum geht weiter!
Am letzten Juliwochenende fuhren wir bei hochsommerlichen Temperaturen mit minimaler Besetzung zum EM Lauf ins slowakische Lucenec. Nach dem Pech von Seelow und Novà Paka mussten wir doch endlich mal Glück haben. Da wir inzwischen auch die Russland- Reise vorbereitet haben (ein Visa- Antrag dauert ca. 5-6 Wochen), wollten wir mit einem guten Ergebnis unsere Titelchancen verbessern.
Unsere Sponsoren griffen auch noch einmal in die Tasche um uns von finanzieller Seite den Rücken zu stärken. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich.
Freitag war es an der Rennstrecke sehr heiß. Die Organisatoren gaben sich aller größte Mühe die Staubentwicklung so gering wie möglich zu halten. Auch die Rennstrecke wurde vorsorglich regelmäßig gewässert. Wir bauten alles auf, erledigten die technische Abnahme und bereiteten das Auto für das Samstag- Training vor.
Schon am Freitag merkte man, dass sich das Fahrerlager irgendwie nicht so richtig füllen wollte. Am Ende fehlten von den Genannten doch sehr viele. Allein in unserer Klasse kamen von 21 nur 14 Starter.
Samstagmorgen begann dann auf der Lehmbahn das freie Training. Als Dennis dran war, staubte es bereits so stark, dass eine schnelle Rundenzeit unmöglich war. Dennis stellte sich gleich noch mal an, um noch ein paar Runden zu fahren. Nach einigen heftigen Diskussionen mit den Organisatoren, durfte er noch einmal fahren. Da dann nur drei Autos auf der Bahn waren, hielt sich die Staubentwicklung in Grenzen, und Dennis nutze die Gelegenheit die Bahn besser kennen zu lernen. Zur Belohnung fuhr er auch die schnellste Rundenzeit.
Vor Beginn des Zeittrainings unserer Klasse wässerte man dann die Strecke etwas stark, so dass diese wie Schmierseife war. Die Rundenzeiten waren eine Katastrophe. Dennis fuhr in der zweiten Gruppe sechs Sekunden langsamer als im freien Training. In der ersten Gruppe fuhren Bartos und Behringer sogar 10-12 sek. langsamer. Zum zweiten Zeittraining ließ man das Wässern und dann gab es auch annehmbare Zeiten. Dennis holte sich die Pole vor Behringer und Bartos.
Beim Start zum 1. Vorlauf standen neben ihm Petr Bartos und Hermann Hinnenkamp. Dennis kam schlechter weg als Bartos und Hinnenkamp. Er heftete sich sofort an Hinnenkamp`s Heck und versuchte zu überholen. Da Hermann nicht gerade schnell war, konnte Bartos sich vorn etwas lösen. Dennis versuchte alles, kam aber an dem Kampflinie fahrenden Hinnenkamp nicht vorbei. Als er es in der letzten Kurve der 3. Runde außen rum versuchte, kam er zu weit raus und Roman Kerka schlüpfte innen durch. So bleib dann auch der Zieleinlauf. Bartos, Hinnenkamp, Kerka und Dennis.
Für uns nicht gerade ein berauschendes Ergebnis, aber Sonntag waren ja noch 2 Läufe. Zum 2. Lauf standen in der ersten Reihe Bartos, Hinnenkamp und Kerka, in der 2. Dennis und van Rosmalen mit dem Auto von Fritz Duizendstra. In der 3. Reihe stand Mathias Behringer, der im ersten Lauf ausgefallen war.
Den Start gewann Hinnenkamp vor Bartos, Kerka, Dennis, Behringer und van Rosmalen. Hinnenkamp machte sich vorn wieder sehr breit und hielt das Feld sehr eng zusammen. Dennis begab sich gleich in Schlagdistanz zu Kerka und suchte eine Lücke. In der letzten Kehre vor Start und Ziel ging Kerka kurz der Motor aus und er stand kurzzeitig. Dennis konnte nicht mehr ausweichen und fuhr ihm ins Heck. Das gleiche erging Behringer, der dabei Dennis in die rechte Hinterachse fuhr. In gleicher Reihenfolge und leicht beschädigten Autos ging es in die nächste Runde. Dennis machte weiter Druck auf Kerka, bis sich die hintere rechte Spurstange verabschiedete. Er versuchte dann nur noch das Ziel zu erreichen. Bartos versuchte derweilen alles, um an Hinnenkamp vorbei zu kommen. In der letzten Runde fuhr er ihm sehr hart in die Seite, die beiden blieben kurz übereinander stehen. Kerka und Dennis schlüpften durch. Die Zieleinfahrt lautete Kerka, Dennis, Bartos, van Rosmalen und Hinnenkamp.
Mit dem 2. Platz stand Dennis im 3. Vorlauf in der 1. Startreihe neben Hosek (der aber verzichtete) und Bartos. Da es zwischenzeitlich geregnet hatte war die Bahn sehr aufgeweicht. Dennis legte einen Superstart hin und bog als 1. in die 1. Kurve ein. Bartos wollte wohl durch den matschigen Boden mit mehr Schwung außen an Dennis vorbei. Diese Aktion endete in der Leitplanke und einem Ausfall. Dennis gewann den Lauf vor Hinnenkamp und Behringer. Damit qualifizierte er sich nach Kerka und Hosek für die 1. Startreihe im Finale. Bei diesen Streckenverhältnissen hatten Dieter, Dennis und Jörg nach jedem Lauf alle Hände voll zu tun, so dass kaum Zeit zum Essen blieb. Conny versorgte uns an diesem Wochenende aller bestens.
Um das Auto nach jedem Lauf sauber zu bekommen benötigten wir ca. 200 Liter Wasser zum kärchern. In letzter Minute fertig geworden ging es dann zum Finale.
Da Behringer an diesem Wochenende nicht punkten konnte und Bartos nur in der dritten Reihe stand, war die Situation für uns sehr gut. Dennis startete gut und kam nach einem leichten Startgerangel hinter Hosek aus der ersten Kurve. Er setzte ihn sofort unter Druck und man sah, dass er auf jeden Fall schneller fahren konnte. Anfang der 3. Runde machte Hosek etwas die Tür auf und Dennis nutzte die Chance. Er fuhr innen durch und wollte ihn ausbeschleunigen. Da setzte sich unser Pech fort. Bei Dennis brach etwas an der Hinterachse und er drehte sich. Er setzte sofort das Rennen fort, kam aber nur noch einige Meter. Enttäuscht stellte er das Auto mit total defekter Hinterachse ab. Für das defekte Auto wurde die gelbe Flagge gezeigt, damit jeder weiß: Gefahr auf der Strecke, Geschwindigkeit an der Stelle verringern. Das Ganze ging auch zwei Runden gut. Als das Feld zum 3. Mal an der Stelle vorbei kam, krachte Albers (NL) mit der linken Seite in das abgestellte Auto. Aufgrund der Disqualifizierung von Albers wurde noch Dennis zum Schluss als 8. gewertet. Hosek gewann das Rennen vor Kerka, Bartos, Hinnenkamp.
Bei diesem Schaden ist es natürlich eine fast unlösbare Aufgabe das Auto bis zur Russland-Runde fertig zu bekommen. Wir werden zwar unser Bestes geben, aber zaubern kann von uns leider keiner. Also drückt uns weiter die Daumen, dass die Pechsträhne endlich aufhört!
   EM Läufe Seelow (D), Nova Paká (CZ) 09.07.2006  
... wie ein Alptraum
Wir fuhren am Freitag vor dem Seelow- Lauf hoch motiviert zu unserem "Heimrennen". Wir bauten alles auf, incl. einer großen Getränke-Bar und alles was man an Verpflegung benötigt. Wir hatten zu diesem Rennen einige Sponsoren, viele Freunde und natürlich auch unseren gut besetzten Fanbus aus Wolfsburg eingeladen.
In Seelow erwartete uns eine Strecke, die wohl in diesem Jahr so schlecht wie lange nicht mehr war. Im freien Training waren schnelle Rundenzeiten unmöglich. Erst nach der Fahrerbesprechung versuchte man das Möglichste mit der anwesenden Technik. Tja, das liebe Geld fehlt halt überall. Im Zeittraining war die Bahn dann nicht besonders, aber einigermaßen fahrbar. Dennis wurde am Ende Trainingsvierter.
Er stand damit in seiner Gruppe in der 1. Reihe neben Buddelmeyer und Hosek. Dennis legte einen Superstart hin und hatte an der 180° Kehre schon 2 Längen Vorsprung. Innerhalb der 1. Runde konnte er seinen Vorsprung auf 50m ausbauen und lag ungefährdet in Führung. Alles sah gut aus, da begann das Desaster. Dennis fuhr um die erste Spitzkehre und drehte sich. Das linke vordere Antriebsgelenk hatte sich verabschiedet. Eine Folge der tiefen Löcher und Schläge die auf die Autos wirkten. Dennis fuhr mit Heckantrieb weiter und wurde als 5. abgewunken. Das bedeutete für den 2. Lauf die zweite Startreihe.
Am Sonntag folgte dann wieder ein Hitzetag, an dem das Arbeiten wirklich keinen Spaß machte, doch davon hatten wir genug. Pünktlich zum Start des zweiten Vorlaufes traf unser Fanbus ein. Lautstark unterstützten uns die Mitgereisten den ganzen Tag.
Beim Vorlauf stand Dennis dann hinter Bartos, Kerka, Stubbe und Paarmann. Er erwischte einen guten Start und bog als 4. in die 1. Kurve. Anfangs der 3. Runde konnte er sauber an Stubbe vorbeiziehen und machte sich unter dem Jubel der Zuschauer auf die Verfolgung der Tschechen Bartos und Kerka. Da passierte das für uns Unfassbare. Er drehte sich abermals. Das linke Antriebsgelenk brach erneut. Dennis setzte die Fahrt langsam fort und rettete den 5.Platz. Nun musste der letzte Vorlauf alles rausholen. Auch in diesem Lauf startete Dennis gut und arbeitete sich schnell auf Platz 3 vor. Nach vier Runden wurde der Lauf wegen eines schweren Unfalls abgebrochen. Nach kurzer Reparaturzeit wurde der Lauf neu gestartet. Nach einem wiederum guten Start verabschiedete sich erneut das Antriebsgelenk. Wir taten was wir vor Ort tun konnten, die Ursache musste aber zu Haus behoben werden.
Zweimal Platz 5 ergab dann Platz 2 im B- Finale. Diesen konnte Dennis in gedämpfter Fahrweise verteidigen und stand in der letzten Reihe im A- Finale. Unsere Divise hieß ganz klar: Schadensbegrenzung. Dennis kam dort vom Start schlecht weg, schloss aber schnell auf. Er fuhr etwas zurückhaltend, um die Technik zu schonen. Begünstigt durch viele Unfälle und Kollisionen der vor ihm Fahrenden, waren alle am Ende mit dem fünften Platz und 12 EM- Punkten nach dem Wochenende zufrieden. Unter der Woche wurde der Antriebsfehler in der Werkstatt behoben und das Auto für Nova Pakà vorbereitet.
Uns erwartete dort, anders wie in Deutschland, viel Regen. Es regnete dort von Donnerstagnachmittag bis Samstag früh. Die Bahn auf der Traditionsstrecke war demzufolge in einem sehr schlechten Zustand und bis zum Zeittraining unfahrbar. Viele Fahrer ließen sogar das erste Zeittraining aus. Dennis fuhr dieses zwar, aber nur zwei Runden. Wir zogen für die immer mehr abtrocknende Bahn andere Reifen auf und bereiteten alles für den 2. Durchgang vor. Im diesem holte sich Dennis die 2. Gesamtzeit, bevor in der dritten Runde nach einem tiefen Loch die Radaufhängung brach. Wir machten das Auto schnell wieder klar für den 1. Vorlauf.
Dort stand Dennis auf der Pole, daneben Kerka und Kalvoda. Er erwischte einen guten Start und bog innen als 1. in die Kurve. Kalvoda wurde von Kerka an Dennis´ Hinterrad gedrängt. Kerka stieg auf und überschlug sich. Er musste medizinisch versorgt werden. Dennis führte klar, das Rennen wurde aber auf Grund des Unfalls abgebrochen. Auch für uns blieb die kleine Rempelei nicht ohne Folgen. Nach dem Neustart kam Dennis mit mittlerweile heißgelaufenem Motor nicht optimal weg und als 2. den Berg herunter. Er machte sich sofort auf die Verfolgung von Kalvoda, wobei sich diesmal das linke hintere Antriebsgelenk verabschiedete. Setzte sich das Desaster von Seelow fort?
Dennis tat sein möglichstes und wurde Fünfter. Wir schraubten daraufhin bis 22 Uhr und erneuerten alles was nötig war um jedes Risiko auszuschließen. Bei der hohen Teilnehmerzahl (29 Autos in unserer Klasse) mussten am Sonntag noch zwei gute Ergebnisse her.
Vor Dennis standen Hinnenkamp, Vontszemü (CZ), Richter (D) und Krestan (CZ). Nach dem Start war Dennis zwischen Hinnenkamp und Vontszemü. Vontszemü versuchte mit einer sehr rüden und keinesfalls sportlichen Fahrweise seine Position zu verteidigen. Dennis kam als zweiter den Berg herunter und man sah da schon, dass das Auto nicht mehr gerade läuft. Er fuhr in einer Kurve gerade aus und wurde von Vontszemü überholt. Schnell konnte Dennis sich den zweiten Platz zurückholen, musste aber das Auto in der nächsten Runde infolge der Rempelei mit einem abgerissenen Stoßdämpfer und zwei defekten Querlenkern abstellen. Die Beschwerde von Dennis brachte zwar eine Verwarnung für den Tschechen, nützte uns aber nichts. Das Auto war so stark beschädigt, dass eine Reparatur vor Ort nicht möglich war.
Nun ist erst einmal Pause, bevor es am 29./30.07 in die Slowakei nach Lucenec geht. Wir werden ein wenig ausspannen und in Ruhe alles herrichten.
Also wir lassen den Kopf nicht hängen, denn nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch und in der EM werden noch 100 Punkte vergeben.
Haltet uns weiter die Daumen!!! , bis bald.
   EM Läufe Bauska (Lettland), Plunge (Litauen) 15.06.2006  
... und es hat gepasst.
Wie Ihr es sicher unter "Ergebnisse" schon gelesen habt, ist es uns gelungen, die Baltikumrunde mit zwei Siegen abzuschließen. Damit kletterten wir in der Tabelle, nach dem Pech in Portugal und Ungarn, vom 7. auf den 2. Rang.
Aber nun der Reihe nach. Nach einem 2-Tage-Ritt und 1400 km erreichten wir am Freitagnachmittag die Motorsportanlage in Bauska (LV).
Die Organisatoren gaben sich sehr viel Mühe und boten eine sehr ordentliche Veranstaltung. Autocross hat im Baltikum einen hohen Stellenwert. Die Veranstaltungen werden von den Zuschauern gut besucht. Leider war das gesamte Fahrerfeld sehr klein.
Samstag fuhr Dennis im 1. Zeittraining die zweitschnellste Zeit. Auf Grund langsamerer Fahrer in seiner Gruppe kam es im 2. Zeittraining zu keiner schnelleren Rundenzeit. Am Ende blieb Rang 3 hinter P. Bartos (CZ) und M. Behringer (D).
Es wurde bei 13 Startern in zwei Gruppen gestartet. Das Duell für uns hieß Dennis gegen Bartos. Beim Start zum 1. Vorlauf stand Bartos durch die Pole auf dem besseren Startplatz und kam aus der ersten Kurve besser raus als Dennis.
Dennis blieb hartnäckig am Heck des Tschechen, fand aber in den fünf Runden keinen sicheren Weg an ihm vorbei. Der 2. Platz war aber auch eine gute Ausgangssituation für den nächsten Vorlauf am Sonntag. Wir bereiteten das Auto gleich für Sonntag vor und genossen nach dem Abendessen das von dem Veranstalter gebotene Showprogramm.
Sonntag stand Dennis zum Start des 2. Vorlaufs wieder neben Bartos. Diesmal setzte er sich in der ersten Kurve durch. Er fuhr noch in der 1.Runde einen guten Vorsprung heraus. Diese sichere Führung gab er bis ins Ziel nicht mehr ab.
Bartos fand in dem Lauf keine richtige Linie. Er wurde zwischenzeitlich noch von J. Stetina (CZ) überholt. Bei seiner Aufholjagd bekam er Antriebsprobleme und beendete den Lauf als Letzter.
Mit dem Sieg im 3. Vorlauf sicherte sich Dennis die Pole fürs Finale. Alles sah gut aus, aber die Frage war: Wird alles glatt gehen? Der Start erfolgte, Dennis gewann diesen klar und hatte in der Kurve eine gute Länge Vorsprung. Da kam die rote Flagge, Rennabbruch wegen Fehlstart und damit Neustart. Den 2. Start erwischte Dennis nicht ganz so optimal. Er bog mit Behringer gleichauf in die Kurve. Da Behringer mehr Schwung im Kurvenausgang auf der besseren Linie hatte, musste Dennis zurückziehen. Am Ende der 1. Runde hatte Behringer einen leichten Vorsprung herausgefahren. Ab der 2. Runde griff Dennis an und saß ihm kräftig im Nacken. Endlich schaffte er es zu überholen und konnte die Führung ausbauen und gewinnen.
Es folgten Behringer, R. Kerka (CZ), Bartos, J. Hosek (CZ), W. Albers (NL), R. Kalvoda (CZ), M. Buddelmeyer (D), H. Hinnenkamp (D), J. Stetina (CZ), A. Jalunins (LV) und U. Weishaupt (CH). Die Freude war natürlich bei allen riesig groß.
Dennis und Maik fuhren gleich nach dem Rennen nach Hause und kamen am Freitag dann wieder nach Litauen. Also Ihr seht, wenn man Autocross fährt, bekommt man auch nicht mehr Urlaub. So eine EM- Saison ist sehr lang und zeitraubend.
Dieter, Eva, Jörg und natürlich Klein-Kenny blieben im Baltikum und machten ein paar Tage Urlaub auf der Kurischen Nehrung.
Wir trafen uns dann alle wieder am Freitag in Plunge. Nach dem üblichen Aufbau wurden alle Teams vom Veranstalter zu einer Feier ins Festzelt eingeladen.
Bei den ersten Runden im freien Training am Samstag, war die Strecke durch eine starke Staubentwicklung unfahrbar. Innerhalb des Trainings wurde die Strecke dann reichlich gewässert, sodass man wieder etwas sehen konnte. Im 1. Zeittraining legte Dennis mit der einzigen Zeit unter 38 Sekunden die Latte sehr hoch. Auch im zweiten Durchgang konnte diese keiner toppen. Zweiter wurde mit einer knappen Sekunde Rückstand Behringer vor Buddelmeyer und Bartos.
Mit der Pole in der Tasche suchte sich Dennis den Startplatz zum 1. Vorlauf aus. Nach zwei Fehlstarts und Problemen mit der Startanlage wurde das Rennen endlich gestartet. Dennis kam nicht optimal weg, war zweiter in der ersten Kurve hinter Kalvoda, gefolgt von Buddelmeyer. In der 2. Runde kam Dennis in der Spitzkehre zu weit ins Lose und Buddelmeyer fuhr innen durch. In der nächsten Runde machte Kalvoda einen Fehler und Buddelmeyer erbte die Führung. Dennis wollte ebenfalls vorbei, fand aber keine sichere Linie um einen Platz gut zu machen. Der Zieleinlauf lautete Buddelmeyer vor Kalvoda und Dennis. Dies war nicht die beste Ausgangssituation für den Sonntag, aber es war noch alles drin.
Der Renntag begann gegen Mittag mit der Fahrervorstellung und dem 2. Vorlauf vor einer sehr großen Zuschauerkulisse. Am Start stand Dennis neben Bartos und Hosek. Bartos gewann nach dem Sieg am Samstag in seinem Vorlauf den Start. Dennis klebte förmlich an seinem Heck. Sehr lautstark wurde dieser Lauf von den Zuschauern unterstützt, die der Streckensprecher dementsprechend anheizte. Dennis drückte und drückte, fand aber auf der wirklich schnellen und sehr schwer zu überholenden Bahn keinen Weg an Bartos vorbei. Am Ende war's Platz 2.
Im 3. Vorlauf dann das gleiche Bild. Bartos gewann den Start und Dennis direkt hinter ihm. Diesmal machte er aber ernst und setzte sich mehrmals neben Bartos. Er machte ihn nervös, zwang ihn zu Fehlern. Ende der 3. Runde ließ sich Dennis nicht zweimal bitten und übernahm nach einem weiteren kleineren Fehler von Bartos die Führung. Diese konnte er ausbauen und fuhr den Sieg sicher ins Ziel. Dieser 1. Platz bescherte uns dann doch noch den 3. Startplatz in der 1. Startreihe, die von Kalvoda und Bartos komplettiert wurde.
Der Start zum Finale klappte dann beim ersten Mal. Dennis und Bartos gewannen den Start und fuhren gleichauf in die erste Kurve. Bartos, mit Sicherheit noch den dritten Vorlauf im Kopf, fuhr sofort Kampflinie. Bis zur Spitzkehre ging es ganz eng zur Sache. Keiner der beiden gab auch nur einen Millimeter ab. Diesmal zog Bartos den Kürzeren und berührte noch die Leitplanke, was für ihn Folgen hatte. Er konnte danach mit schweren Problemen dem Feld nur langsam hinterher fahren. Dennis machte sich inzwischen in Führung liegend auf und davon.
Auch im Verfolgerfeld ging es hart zur Sache. Noch auf der Startgeraden endete das Finale für Stetina an der Leitplanke. Schade war, dass er Torsten Paarmann (D) mitriss. Für Torsten war es in Plunge der erste EM Auftritt in diesem Jahr. Zwar hatte er mit seinem Auto noch einige Abstimmungsprobleme, aber auf Grund der geringen Teilnehmerzahl wäre vielleicht der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen.
Dennis fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. Gefolgt von Kalvoda, Buddelmeyer, Kerka, Hinnenkamp, Hosek und Albers. Danach wurden die ausgefallenen Bartos, Paarmann und Stetina gewertet. M. Behringer konnte durch technische Probleme an seinem Auto bei diesem Lauf keine Punkte holen. Somit liegt Dennis jetzt zwei Punkte hinter Bartos auf Rang zwei, gefolgt mit drei Punkten Rückstand von Behringer.
Ein herzliches Dankeschön von uns fünf Männern an Eva, die an allen Tagen uns mit leckeren Gerichten aus ihrer Küche versorgte.
Ein paar Bilder von den Läufen seht Ihr wie immer unter "Fotos". Viel Zeit zum ausruhen bleibt nicht. Denn schon am 24./25.06.2006 findet der einzige deutsche Lauf in Seelow statt. Die Spiele der Fußball-WM kann man dort auch live im Festzelt auf einer Großbildleinewand verfolgen.
Also wir erwarten Euch und eure Unterstützung bei diesem Event!!!
   EM Lauf Nyirád (Ungarn) 20./21.05.2006 28.05.2006  
Nach 17 Jahren fand in Ungarn wieder ein Lauf zur Autocross EM statt. Ausgetragen wurde dieser auf einer völlig neu gebauten Rennstrecke, etwa 40 km nördlich vom Balaton. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, wunderschön angelegt und für die Zuschauer gut einsehbar.
Als wir am Freitag vor dem Rennen dort eintrafen fanden wir ein blitzsauberes Fahrerlager vor. So mancher Veranstalter in Europa könnte sich ein Beispiel nehmen. An dieser Stelle von uns ein dickes Lob an den Veranstalter in Punkto Organisation, Sanitäranlagen, Auto- Waschplatz, Sauberkeit und Verpflegung.
Am Freitagabend fand die Fahrzeugabnahme statt und anschließend war gemütliches Beisammensitzen im Zelt.
Samstag begann die Veranstaltung mit dem freien Training und anschließend mit dem Zeittraining. Dennis fuhr auf der neuen Bahn sehr schnell, wobei hier und da noch eine Zehntelsekunde drin war. Aber niemand kannte die Bahn und alle mussten erst die richtige Linie finden. Am Ende wurde Dennis als Zweiter gewertet, knapp hinter Petr Bartos (CZ) und vor Bernd Stubbe (D). Bei insgesamt 16 Fahrern in unserer Klasse ergab das 2 Gruppen zu je 8 Fahren. Dennis konnte sich als Erster in der zweiten Gruppe den Startplatz aussuchen.
Der 1. Vorlauf wurde noch am Samstag gestartet. Dennis wollte natürlich alles richtig und das Ergebnis von Portugal vergessen machen. Als das Rennen gestartet wurde ging für uns die Pechsträhne los.
Dennis würgte beim Start den Motor ab. Er fuhr als 8. dem Feld hinterher, holte sich Platz sieben, schloss schnell auf aber blieb dort hängen. Die Strecke ist zwar sehr schön und breit, jedoch ist das Überholen sehr risikovoll und schwierig. Mit dem 7. Platz im 1. Vorlauf waren die Aussichten nicht gerade rosig. Wir bereiteten das Auto für den 2. Vorlauf am Sonntagmorgen optimal vor und hofften auf das Beste. Diesmal startete Dennis aus der 3.Reihe sehr gut und war nach der ersten Runde bereits 3. hinter J. Hosek (CZ) und M. Behringer (D).
Anfangs der 2.Runde legte sich Dennis Behringer zurecht und konnte vor der ersten Spitzkehre innen vorbei fahren. Der in Führung liegende Hosek bremste vor Dennis und Behringer überraschend zeitig. Wodurch die beiden nicht ihre Linie fahren konnten und kollidierten. Es dauerte einen Moment bis beide die Fahrt fortsetzen konnten. Inzwischen waren 2 andere Fahrer durch und so blieb für Dennis am Ende nur der 4. Platz. Nach dem kleinen Crash hatte das Team alle Hände voll zu tun, um das Auto für den dritten Lauf vorzubereiten. Tatkräftige Unterstützung hatten wir an diesem Wochenende von unserem Freund Detlef Dittman, der sich kurz entschlossen ins Auto setzte und nach Ungarn kam um uns zu helfen. Dankeschön.
Tagsüber versorgte uns Conny mit vielen leckeren Gerichten aus der Küche. Wenn der Magen leer ist kann man ja auch nicht richtig nachdenken und schon gar keine Bäume ausreißen. Vielen Dank auch an unsere Freunde Wilfried und Ute Schlör, die nach ihrem Kurzurlaub am Balaton Conny bei der Verpflegung kräftig unterstützten.
Im 3. Vorlauf ging es dann sozusagen um Alles. Dieses Ergebnis war dann in der Addition entscheidend für die Startaufstellung im Finale. Dennis startete aus der zweiten Startreihe und kam nach der ersten Kurve als 2. heraus. Vor ihm H.Hinnenkamp (D), gefolgt von Behringer. Anfangs der zweiten Runde ging Dennis an der gleichen Stelle wie im 2. Vorlauf an Behringer vorbei, diesmal ging alles glatt.
In der dritten Runde wollte er Hinnenkamp überholen. Beim herausbeschleunigen waren beide gleich auf, Dennis auf der besseren inneren Linie. Aber es sollte an diesem Wochenende nichts klappen, beide berührten sich ein wenig und Dennis drehte sich. Er kam zwar schnell, aber erst als 4. auf die Bahn zurück. Am Ende konnte er sich Platz 2 wiederholen. Ein 2. und ein 4. Platz ergaben schließlich den 7. Startplatz für das Finale.
Zu allem Übel begann es zum Finale noch kräftig zu Regnen. Die Bahn wurde matschig und war schwer befahrbar. Wir waren natürlich alle mächtig aufgeregt, ob wir wenigstens einmal an diesem Wochenende ein wenig Glück haben sollten.
Der Start zum Finale erfolgte und Dennis kam nach mäßigem Start als 8. aus der ersten Kurve. Dann begann er seine Aufholjagt. Innerhalb von einer halben Runde lag er schon auf Platz sechs. Vor der letzten Spitzkehre war er dicht genug am Fünftplatzierten R.Kerka (CZ) dran. Dennis konnte sich auf der inneren Linie gut behaupten, doch beim heraus beschleunigen nahm unsere Pechsträhne ihren Lauf. Beide berührten sich und fielen mit Aufhängungsschaden aus. Das Rennen gewann Bartos vor Behringer und Hinnenkamp. Dennis wurde als 9. gewertet. Jetzt heißt es das Auto zu reparieren und für den nächsten EM Lauf herzurichten. Schon am nächsten Wochenende (03./04.06) findet der nächste Lauf in Lettland statt. Eine Woche später wird in Litauen um wichtige EM-Punkte gefahren.
Drückt uns kräftig die Daumen, dass es dann besser läuft!!!
Wir werden euch nach unserer Heimkehr darüber berichten. Die Ergebnisse könnt ihr direkt nach jedem Rennen unter www.autocross-em.de nachlesen.
Zur Erinnerung: Wer mal live dabei sein möchte sollte sich den 24./25.06. 2006 vormerken. Da findet der in diesem Jahr einzige EM Lauf auf deutschem Boden im brandenburgischen Seelow statt. Lasst euch dieses Ereignis nicht entgehen und feuert uns an der Strecke lautstark an.
   Erstes Kräftemessen 2006! 17.04.2006  
Wieder zu haus von der fast weitesten Tour 2006 möchten wir Euch nun "kurz" berichten.
Nachdem alle in den langen Wintermonaten fleißig an ihren Fahrzeugen getüftelt hatten traf sich Europas Autocross-Elite, wenn auch nur mit mäßiger Beteiligung.
Wir starteten zu dieser Veranstaltung auf Grund der Entfernung ohne die guten Seelen des Teams, unseren Frauen, mit nur minimaler Besetzung. Nach etwa 33 Stunden Fahrtzeit und mit kurzen Pausen trafen wir am Donnerstag um 23.00 Uhr in Murca bei leichten Nieselregen ein. Wir stellten uns nur ins Fahrerlager und nahmen erst einmal eine richtige Mütze Schlaf.
Am nächsten Morgen bauten wir in aller Ruhe auf und genossen das inzwischen wunderschöne Frühlingswetter.
Am Samstagmorgen war die technische Abnahme, die ohne Probleme verlief. Gegen Mittag begannen die Trainings. Runde für Runde fuhr sich Dennis auf die für ihn neue Bahn ein und holte sich in der letzten Runde des Zeittrainings die Pole für die Vorläufe.
Damit waren alle sehr zufrieden, da wir beim ersten wirklichen Kräftemessen der Saison sehen konnten, wo wir gegenüber unseren Mitstreitern stehen.
Im ersten Vorlauf bestätigte Dennis nochmals die schnelle Trainingszeit, indem er diesen souverän gewann.
Am Sonntagmorgen folgte, wieder bei wunderschönem Wetter, der zweiten Vorlauf. Dennis startete aus der Mitte. Links stand R. Kerka (CZ) und rechts M. Behringer (D). Dennis kam nicht optimal weg und wurde dritter. Wir änderten einige Einstellungen am Auto, um beim Start besser auszusehen. Im letzten Vorlauf stand Dennis ganz links, Kerka in der Mitte und rechts Behringer. Der Start klappte dieses mal wieder nahezu perfekt. Er gewann sicher und fuhr dabei auch die schnellste Gesamtrundenzeit.
An diesem Punkt war allen klar, dass mit uns nicht nur an diesem Tag, sondern auch in dieser Saison fest zu rechnen ist.
Zum Finale standen in der ersten Reihe: links Dennis, Mitte Bartos (CZ), rechts Kerka. Die größte Unbekannte dieses Finales war Petr Bartos, der amtierende Europameister. Er hatte all seine Vorläufe gewonnen, fuhr aber langsamere Rundenzeiten als Dennis. Wir konnten jedoch nicht einschätzen, wie stark er am Start war. Jeder rechnete mit einem Duell zwischen Dennis und Bartos.
Dennis erwischte wieder einen Superstart und konnte nach wenigen Metern schon eine dreiviertel Wagenlänge gewinnen. Es folgte eine Berührung zwischen den beiden. Dennis kam quer, drehte sich und schlug in den linken Erdwall mit dem Vorderwagen ein.
Er hatte Glück, dass er sich dabei nicht überschlug und somit unverletzt blieb. Das Rennen konnte Dennis mit einer krummen Lenkung und einer halben Runde Rückstand fortsetzen. Er überholte noch einen Fahrer und erreichte den achten Platz. Damit bekamen wir neun Punkte für die EM-Wertung.
Alles in allem war dies natürlich sehr schade, aber wir haben im direkten Vergleich gesehen das unser Auto absolut wettbewerbsfähig ist und wir im Winter ganze Arbeit geleistet haben. Ein paar Bilder seht Ihr wieder unter Fotos.
Als nächstes steht der EM Lauf in Nyirad (Ungarn) am 21.05.2006 auf dem Programm, da das Rennen in Lucenec (Slowakei) abgesagt wurde.
Also haltet uns weiter die Daumen, bis bald.
   TEST...bestanden!!! 02.04.2006  
In wenigen Tagen beginnt nun endlich die Autocross-Saison 2006 und bei uns laufen die Saisonvorbereitungen natürlich auf Hochtouren. Wir nutzten den letzten Märztag um auf unserer Hausstrecke in Oschersleben zu testen. Das Wetter spielte mit und gab uns die Möglichkeit an einem Tag unter verschiedenen Bedingungen zu fahren. Es war alles dabei, Sonne, Regen, starker Wind und ein tiefer schwerer Boden. Wir nutzten den Tag aber aus und testeten unseren im Winter überarbeiteten Rennwagen ausgiebig auf Herz und Nieren.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Oscherslebener für die Bereitstellung der Rennstrecke.
Soweit ist dieser Tag auch gut verlaufen, so das wir mit unserer Arbeit sehr zufrieden wahren. Ein paar Bilder von diesem Tag findet Ihr unter Fotos.
Nun heißt es langsam Sachen packen und kommenden Mittwochmorgen werden wir uns auf den Weg in Richtung Portugal / Murca begeben. Also drückt uns kräftig die Daumen, dass alles gut geht!!!
   Vorschau 2006 07.02.2006  
Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite ein frohes und gesundes neues Jahr. Möge uns allen das Jahr 2006 viele sportliche Höhepunkte bringen und uns den Spaß immer im Vordergrund Stelle stehen lassen.
Aus sportlicher Sicht steht natürlich für uns Deutsche die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land ganz oben an. Aus unserem Autocross-Herzen interessiert uns in erster Linie natürlich eine interessante und mit Sicherheit spannende Autocross-Saison. Auch hier werden die Karten wieder komplett neu gemischt und es wird bestimmt wieder einige Überraschungen geben.
Da die Zeit immer näher rückt und man die Tage bis zum ersten Rennen schon zählen kann wollen wir euch nun ein paar Infos zum Stand der Dinge von uns geben.
Wir haben in den letzten Wochen keinen Winterschlaf gehalten, sondern fleißig an unserem Auto gearbeitet. Unser Auto aus der letzten Saison haben wir überarbeitet und einige Dinge verbessert. Wenn alles weiterhin nach Plan läuft, werden wir rechtzeitig fertig sein um vor Saisonbeginn ein wenig zu testen und unser Auto zum ersten Rennen in Portugal an den Start stellen. Geplant ist in diesem Jahr die Teilnahme allen Läufen der Europameisterschaft wo wir im Kampf um den Titel ein kräftiges Wörtchen mitreden wollen. Dazu sind wir hoch motiviert und werden unser Bestes geben um unser Vorhaben zu verwirklichen.
In den nächsten Wochen werden wir parallel zur Fertigstellung unseres Autos alle organisatorischen Dinge vorbereiten, das dem Saisonstart am 08.und 09.04.2006 im portugiesischen Murca nichts im Wege steht. Das einzige das uns dann natürlich noch fehlt und worauf wir bauen ist natürlich "Eure lautstarke Unterstützung an den Rennstrecken". Um Euch bei der Urlaubsplanung behilflich zu sein, haben wir die "Termine" aktualisiert.
Versucht, auch wenn es schwer fällt, die letzten harten Wochen und Tage der motorsportarmen Zeit gesund zu überstehen.